20. Mai 2016

Das Finale oder alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei…..

ede schöne Zeit findet einmal ein Ende und bekanntlich soll man immer dann gehen, wenn es am schönsten ist! Wir blicken zurück auf vier wundervolle Tage mit einem prächtigen, abwechslungsreichen Programm. Ich bin mir sicher, dass die Reise noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein großes Dankeschön gilt den Betreuern für ihren unermüdlichen Einsatz. Natürlich möchte ich mich auch bei den mitgereisten Bewohnern bedanken, die auf vielfältige Art und Weise den Urlaub zu einem echten Highlight werden ließen.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund.

Herzlich Bärbel

 

19. Mai 2016

Ein großes Dankeschön möchte ich all denjenigen aussprechen, die meinen Geburtstag zu einem besonders tollen Ehrentag werden ließen….
  • Mary, für den heißen Kaffee und das Ständchen um 6.20 Uhr
  • den Bewohnern und Kollegen sowie den Miturlaubern für das Ständchen im Speisesaal und das schöne Gedicht sowie dem Kuchen mit den Wunderkerzen

DANKE

  • für das Ständchen der Singdrosseln der Wohnbereiche Agnes/Elisabeth (Ihr solltet unbedingt einen Chor gründen!!!)
  • für die tollen Geschenke und die selbst kreierte Verpackung und Dekoration
  • für die Glückwünsche in Wort und Schrift (von Kollegen, Familie und Freunden)
  • für den Fliederstrauch von Herrn Schulmistrat
  • für das verpasste Ständchen der Leitungsebene aus dem Marienheim (ich war leider im Einsatz für unsere Bewohner, habe mich dennoch über die übermittelten Glückwünsche gefreut)

Am heutigen Tag führten wir unsere zweite Gruppenarbeit zum Thema vertrauensbildende Maßnahmen und Krafttraining durch. Wir kehrten frohen Mutes vom Frühstück zurück und staunten nicht schlecht, als der Aufzug zwischen zwei Etagen hing. Was tun? Der Hausmeister wurde (zum zweiten Mal) kontaktiert, jedoch konnte er den Fehler nicht beheben. (Zusatz von Mary:“Es ist nun mal nicht unser Volker!“) Nun kam die Wahrheit an das Licht, wer die meisten Brötchen zum Frühstück verzehrte. Die Ärmel wurden hochgekrempelt und mit vereinten Kräften wurden die Rollstuhlfahrer die Treppe hinunter getragen. (Um Himmels Willen, wir haben doch noch gar nicht die Unterkunft verlassen. Was sollte noch passieren?)

Wir fuhren mit den Bullis zum Freilichtmuseum in Hagen. Dort erhielten wir eine Sondergenehmigung, die Bewohner im Gelände aussteigen zu lassen. Während die männlichen Betreuer die Busse zum Parkplatz brachten, mussten die Damen erneut ihre Kräfte unter Beweis stellen. Einen steilen Berg galt es zu bezwingen… jeder einzelne Bewohner samt Rollstuhl wurde mit 2 Personen den Berg hoch transferiert. Plötzlich kam uns eine Gruppe von 3 Mädels entgegen, die uns mit ihren 11 Jahren etwas von Rückenproblemen erzählten….. Als Jörg und Sebastian sich wieder zur Gruppe gesellten, baten wir Sebastian, den Transfer mit durchzuführen. Daraufhin äußerte er seine Kraftlosigkeit hinsichtlich der weiten Strecke vom Parkplatz zu unserer Gruppe. Als wir uns vor Lachen die Bäuche hielten, äußerte er wie in dem Film Dirty Dancing:“Ich habe eine Torte getragen!“

Es gibt noch zu berichten, dass nicht nur die Berge im Freilichtmuseum steil waren, sondern die Wege mit Kopfstein gepflastert waren. Ich schob Frau X über einen dieser Wege, daraufhin rutschte sie mit dem Sitzkissen etwas nach vorne. Sie drohte aus dem Rollstuhl zu fallen. Daraufhin äußerte eine andere Bewohnerin:“Habt Ihr auch an eine gute Unfallversicherung gedacht?“

So, nun wissen Sie bzw. wisst Ihr, welche tolle Truppe hier unterwegs ist. Es geht nun zum Kegeln. Ich wünsche Ihnen und Euch einen schönen Abend und später eine angenehme Nachtruhe.

Herzlich Bärbel

P.S.: Mary, trink` bitte heute Abend genauso viel wie ich, damit unser Schnarchpegel die gleiche Stärke aufweist!!!

 

18. Mai 2016

Liebe LeserInnen!

Heute hatten wir ein Startreffen mit zwei Schauspielern von „Sturm der Liebe“ in Soest. Mary, unsere neue Teamerin, bekannter Fan von dieser Telenovela, erkannte die beiden Darsteller sofort, als sie aus der Bäckerei Kamps kamen. Vor lauter Glück und Freude stand Mary mit weit aufgerissenem Mund vor dem Laden und lächelte beide an. Jedoch war sie absolut verdutzt und stand nur wie angewurzelt auf einer Stelle. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit der Suche nach diesen beiden Schauspielern. Alle liefen mit dem Fotoapparat in der Hand umher.

Fazit: Wir haben kein Foto ergattert, jedoch hat sich Mary aus lauter Frust fast die Zunge abgebissen.

Den aufregenden Tag lassen wir gerade bei einem Gemeinschaftsspiel im Fernsehzimmer ausklingen und verzehren den selbst gemachten Holunderlikör, den uns Familie Jennen speziell für den Bewohnerurlaub mitgegeben hat. Vielen lieben Dank dafür!!!!

Um der Gruppe noch ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken, beende ich mein Geschreibsel und wünsche allen einen schönen Abend und später eine gute Nacht!!!

 

17. Mai 2016

Herzlich Willkommen auf Bärbels Babbelecke!

Wie Sie bereits erfuhren, sind wir wohlbehalten im Heinrich-Lübke-Haus angekommen, haben die Zimmer bezogen und die erste warme Mahlzeit eingenommen.

Beim Eintritt in den Speisesaal wurden wir von der hauswirtschaftlichen Mitarbeiterin mit den Worten begrüßt:“ Sind Sie die Halbpension?“ Daraufhin antwortete Ines:“Nee, ich bin der Blinddarm von Zimmer 4!“

Bevor wir unser Feriendomizil erreichten, erkundeten wir die Burg Altena. Eigentlich wollten wir mit dem Erlebnisaufzug zur Burg fahren, jedoch kam es anders, als gedacht. Der Konvoi (bestehend aus 3 Bullis) und die dazugehörigen FahrerInnen und BeifahrerInnen gestalteten ihre erste Mutprobe zum Thema vertrauensbildende Maßnahmen. Mit der Pförtnerin der Burg wurde besprochen, dass wir mit den Bullis die Gassen bis zum Burginnenhof hochfahren können, um die Bewohner aussteigen zu lassen. Meine gestellte Frage, ob die Bullis denn durch die Gassen passen würden, wurde bejaht. (Die Post und die Lieferanten schaffen dies auch). So machten wir uns auf den Weg. Tja, nun hatten wir den Salat! Die Seitenspiegel der beiden anderen Busse konnten eingeklappt werden. Bei meinem Bus war dies nicht möglich. Folgende Aufgabe war zu lösen: Wie passt der Elefant durch das Nadelöhr?

Mit geballter Frauenpower war dies möglich!!!

Mary, verkleidet als Gespenst, wies mich ein. Fery filmte das Szenario als Kamerafrau der alten Schule; Sabine, Sozia für alle Fälle und icke- (weiblicher) Master of desaster!

Es wurde eine enge Gasse von 200 m Länge bewältigt. Mein Adrenalinspiegel lag bei 300%… zwischen Außenspiegeln und Mauerwerk passte maximal ein DIN A4 Blatt!!!

ALLE Busse sind heil geblieben!!! Mädels, ich danke Euch für Euer Engagement, Euer Vertrauen und Euren resoluten Einsatz!!! Weiter so, ihr seid spitze!!!

Wir wünschen allen eine gesegnete und entspannte Nachtruhe! Bis morgen….

 

Und hier in Farbe die Fahrt zur Burg: