eine kurze Nachbetrachtung

Eingetragen bei: Bewohnerurlaub 2016 | 0

Gestern Abend um 19.00 Uhr erreichten wir alle wohlbehalten das Marienheim.

Unseren Urlaub haben wir dann mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen. Wir finden es wichtig, dass man sich nach der Ankunft nicht gleich sang- und klanglos in alle Winde zerstreut. So hat jeder noch einmal die Gelegenheit zu erzählen was ihm/ihr gefallen hat und was sie/er nicht so toll fand.
Nach dem Essen gingen die Bewohner auf ihr Zimmer und wir verteilten die Koffer, halfen soweit nötig und gewünscht beim Auspacken, leerten unseren „Materialwagen“ und und und… Gegen 21 Uhr war dann auch für die Betreuer endlich Feierabend. Ich glaube, den haben sie sich nicht nur verdient, sondern auch ein jeder herbeigesehnt.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen auch einmal sagen, dass alle Betreuer wirklich geackert haben. Manch einer übersieht vielleicht wieviel Arbeit dahinter steckt. Mehrmals am Tag die Bewohner in die Fahrzeuge setzten, die Rollstühle und Rollatoren verladen, festzurren, wieder ausladen usw. Es ist schon eine ganz schöne Kraftanstrengung.
Wenn ich alleine an den Berg im Freizeitpark Hagen denke!!! Zu zweit wurde jeder Bewohner den steilen Berg herauf geschoben bzw. gezogen. Die Mädels waren danach fix und fertig.
Ebenfalls die Betreuung den ganzen Tag über. Ich habe niemals auch nur ein Wort darüber gehört, dass es einem/r MitarbeiterIn zuviel wurde oder er/sie sagte, „jetzt nicht“. Alle waren immer für die Bewohner da und das den ganzen Tag – eigentlich eine 24h Rundumbetreuung. Das zeigt doch wie gerne alle dabei sind und wie sehr sie bei aller Anstrengungen doch ihre Arbeit mögen.

Als Aussenstehender kann ich da nur den Hut ziehen und sagen, sollte ich einmal in der Situation sein und Pflege benötigen, dann wünsche ich mir solche Menschen um mich herum.

Vielen Dank das ich mitfahren durfte und ich hoffe, auch nächstes Jahr wieder als „Harry Hirsch“ dabei sein zu dürfen.

 

Jörg Gehlmann

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